Völler über Havertz: «Weltklasse» auf mehreren Positionen

von Marcel Breuer | dpa08:31 Uhr | 10.06.2023
Kai Havertz hat bislang 34 Länderspiele bestritten und zwölf Tore erzielt.
Foto: Christian Charisius/dpa

DFB-Sportdirektor Rudi Völler schwärmt von Kai Havertz und ist gespannt, für welchen Verein der in der Bundesliga bei Bayer Leverkusen groß gewordene Fußball-Nationalspieler in Zukunft spielen wird. Er werde während des aktuellen Länderspiel-Lehrgangs sicherlich mal ein Gespräch mit dem Offensivspieler des FC Chelsea führen, um in diesem dann auch zu erfahren, «wie sein weiterer Weg sein wird». Havertz wurde zuletzt als Kandidat bei Real Madrid gehandelt.

«Kai ist ein extrem wichtiger Spieler für uns in der Nationalmannschaft», schwärmte Völler. Havertz, der an diesem Sonntag 24 Jahre alt wird, zähle inzwischen «nicht mehr zu der ganz jungen Generation, sondern er ist ein gestandener Nationalspieler», sagte Völler: «Und zwar einer, der fast nicht ausfallen darf, wenn wir wichtige Länderspiele haben.»

Havertz bei Chelsea noch bis 2025 unter Vertrag

Was Havertz enorm wertvoll für jede Mannschaft mache, sei, «dass er vier, fünf Positionen auf Weltklasse-Niveau spielen» könne. «Er ist nicht nur ein überragender Zehner, so haben wir ihn in Leverkusen ja groß gemacht», erinnerte der ehemalige Bayer-Geschäftsführer Völler: «Er kann auch über die Außen kommen und auf der Acht spielen. Und aus Mangel an großen Mittelstürmern weltweit ist er im Moment auch ein gefragter Neuner.»

Havertz steht bei Chelsea noch bis 2025 unter Vertrag. Aber nachdem der Club aus London in der Premier League die Qualifikation für die Champions League verpasst hat und in der kommenden Saison nicht international spielen wird, gilt er als Wechselkandidat.

Havertz hat bislang 34 Länderspiele bestritten und zwölf Tore erzielt. Bundestrainer Hansi Flick plant mit ihm für die EM-Tests gegen die Ukraine, Polen und Kolumbien nach den bisherigen Trainingseindrücken wieder als Stürmer in einer Doppelspitze.(dpa)



Eines möchte ich noch klarstellen. Auf der Homepage meines Kollegen Thomas Sobotzik habe ich gelesen, dass ich seinem Sohn so ähnlich sehe. Mit Frau Sobotzik habe ich aber schmunzelnd ausgemacht, dass an dieser Geschichte nichts dran ist.

— Jan Aage Fjörtoft